- Beiträge der Kulturgruppe -

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Von Otfried Preußler in der Ludwiggalerie Schloß Oberhausen am Donnerstag den 27. Oktober 2022

Neun Mitglieder der Kulturgruppe fuhren am 27.10. nach Oberhauen um die Ausstellung „Hotzenplotz“ zu besuchen.
Was noch nie passiert ist, unsere Führung war erkrankt – was sich erst im Laufe unserer Anwesenheit herausstellte. Da wir „gute Kunden“ im Museum sind, bemühte man sich um einen Ersatz und wir hatten ein besonderes Glück: die Kuratorin Frau Linda Schmitz-Kleinreesink persönlich führte uns durch die Ausstellung.
Ottfried Preußer ist einer der bedeutendsten Kinder und Jugendbuch-Autoren. Seine Geschichten wie „Der Räuber Hotzenplotz", „Die kleine Hexe“, „Das kleine Gespenst“ und „Der kleine Wassermann“ begeistern bis heute Kinder und Jugendliche. Seit Preußler wissen wir, das Hexen gar nicht böse sein müssen, der kleine Wassermann im Wasser genauso lebt, wie wir Menschen an Land und das kleine Gespenst ein liebenswerter kleiner Geist ist und keine Horrorgestalt.
Zahlreiche Zeichner*innen illustrierten seine Geschichten und erweckten die Figuren zum Leben. Wunderschön sind die Zeichnungen vom Räuber Hotzenplotz und der kleinen Hexe mit den zerzausten Haaren und dem verschmitzten Minenspiel.
Da Kindern bunte Bilder mehr sagen, wurden die Illustrationen der Bücher zunächst koloriert und später direkt farbig gedruckt.
Wir hatten eine sehr informative und humorvolle Führung durch die Ausstellung und wurden an unsere eigene Kindheit und Erfahrungen und Erlebnissen mit den Figuren von Otfried Preußler erinnert.
Ein gemütlicher Ausklang bei Kaffee und Kuchen beendete diesen tollen Besuch.

Roswitha Passmann

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Besuch der Ausstellung Expressionisten im Folkwang Museum Essen

Am Mittwoch, 28.09.2022, besuchten neun Damen und ein Herr des Netzwerkes die Ausstellung „Expressionisten“ im Folkwang Museum.

Diese Ausstellung erfolgt zum 100jährigen Jubiläum des Museums in Essen und hat einen Sammlungsschwerpunkt im Fokus, der eng mit der Geschichte des Hauses verbunden ist. Etwa 250 Meisterwerke zeigt die Ausstellung rund um diese Kunstrichtung vom Beginn des 20. Jahrhundert bis heute.

1902 hatte Karl Ernst Osthaus in Hagen das Museum gegründet um “einen Stützpunkt künstlerischen Lebens im westlichen Industriebezirke zu schaffen“. Osthaus schätzte die moderne Malerei des 19. Jahrhunderts und erwarb schon früh Werke von van Gogh, Gauguin, Munch. In seinen Ausstellungen waren Werke der Künstlergruppe „Brücke“ um Kirchner, Heckel usw. sowie des „Blauen Reiter“ - Macke, Kandinski, Marc usw. zu sehen.

Nach seinem Tod 1921 war es dem Freund Osthaus, Ernst Gosebruch, zu verdanken, dass die Sammlung nach Essen kam.
Die Zeit des Nationalsozialismus ab 1933 war für das Museum eine Katastrophe. Der Expressionismus wurde als entartete Kunst diffamiert. Auch im Museum Folkwang blieb kaum ein Werk von der Beschlagnahme verschont.

Das Museumgebäude wurde im zweiten Weltkrieg zerstört, 1958 bereits wurde der Neubau wieder eröffnet. Durch Ankäufe, Schenkungen und Stiftungen wuchs wieder eine herausragende Sammlung expressionistischer Kunst.

Die Jubiläumsausstellung zeigt mit der Sammlung einen tiefen Einblick in die Bandbreite und Vielfalt des Expressionismus und seiner Geschichte.

Roswitha Passman

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Besuch der Ausstellung „Fremde sind wir uns selbst“ im Von der Heydt Museum in Wuppertal

Auch wenn wieder große Hitze angesagt war, fuhren ein Netzwerker und sechs Netzwerkerinnen mit dem Zug nach Wuppertal ins Von der Heydt Museum zur Ausstellung „Fremde sind wir uns selbst“ mit Bildern von Paula Moderson-Becker, Pablo Picasso, Oskar Kokoschka, Edvard Munsch, Vincent van Gogh, Andy Warhol und weiteren bekannten Malern.

Alle verbindet eins, das Porträt, die Pose.

Die Ausstellung ist in Themen-Räume unterteilt und zwar „Formen der Inszenierung“, „Körpersprache“, „Der selbstbewusste Akt“, „Innere Versunkenheit“ und „Intimität und Nähe“.
Da die Ausstellung erst zwei Tage zuvor eröffnet wurde, war es verhältnismäßig leer so dass wir in Ruhe die Bilder anschauen konnten - es zeigt sich, wie die Wahrnehmung eines Menschen durch die Inszenierung eine Bildes häufig gelenkt oder beeinflusst wir.

Wir nutzten die Zeit, auch die weitere Ausstellung des Museums anzuschauen.

Bevor wir wieder Richtung Mülheim fuhren, nutzen wir die Möglichkeit noch einmal mit der Wuppertaler Schwebebahn zu fahren – oder nennt man es „schweben“?

Es war wieder eine sehr gelungene und interessante Exkursion.

Roswitha Passmann

 

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